Krankheitsbilder

Sensorische Integrationsstörung

Bei einer Störung der Sensorischen Integration funktioniert die Verarbeitung von Sinnesreizen aus dem eigenen Körper und der Umwelt anders als „normal“. Sinnesreize werden von den Kindern entweder zu wenig oder stärker gespürt, oder die wahrgenommene Intensität wechselt (z.B.: Wie wenn ein Radiosender nicht genau eingestellt werden kann, mal zu viel, mal zu wenig)

In der Ergotherapie behandeln wir diese Kinder mit der senorischen Integrationstherapie.

Auffälligkeiten im Alltag

Ihr Kind….

  • … ist ungeschickt und tollpatschig.
  • … kann manches nicht, was Gleichaltrige schon können (z.B.: anziehen, essen ohne zu patzen, beim Schaukeln antauchen,...).
  • … hat Probleme mit Konzentration und Aufmerksamkeit: „Zappelphillipp“ und „Träumeliese“.
  • … ist besonders ängstlich oder kann Gefahren nicht einschätzen und verletzt sich oft.
  • … hat Probleme in der Schule         Teilleistungsschwächen oder Legasthenie.
  • … findet schwer Kontakt zu anderen Kindern oder „eckt oft an“.
  • … wird als „verhaltensauffällig“ bezeichnet.
  • … macht oft die Erfahrung, etwas nicht zu können.
  • … hat wenig Selbstvertrauen.

 

Behandlungsmethode

In unserem Team übernehmen hierbei die Ergotherapeutinnen Barbara Prechelmacher, Daniela Perger oder Liselotte Schabl die Behandlung Ihres Kindes. Eine spezielle Behandlungsmethode, die Sensorische Integration nach A.J. Ayres, kommt dabei vor allem zum Einsatz.

Ergänzend könne wir auch CranioSacralTherapie anbieten.

 

Literatur:

A. Jean Ayres: "Bausteine der kindlichen Entwicklung: Die Bedeutung der Integration der Sinne für die Entwicklung des Kindes"