Therapieangebote

Grafomotoriktraining

Zeichnen und Schreiben ist eine vielschichtige Leistung, bei der neben feinmotorischer Koordination auch Körpertiefenwahrnehmung, Tastsinn, Raumwahrnehmung und Konzentration gefordert sind. In unserer Arbeit greifen wir in der Ergotherapie auf Erkenntnisse von Marianne Frostig, Sabine Pauli und Andrea Kisch zurück, sowie auf die Sensorische Integrationstherapie und auf unsere eigene langjährige Erfahrung mit der Behandlung von grafomotorischen Störungen.

 

Grundprinzipien

Eine ausführliche Begutachtung ist die Basis, um die Therapie individuell an die Bedürfnisse des Kindes anzupassen. In einem anschließenden Elterngespräch werden das weitere Vorgehen, Therapieziele, Förderanregungen und mögliche Adaptionen gemeinsam mit den Eltern vereinbart.

 Kinderhand fischt Wattebällchen mit einer Zange aus einem Glas

Behandlung

In der Therapie werden mit Hilfe von Spielen, Basteln, Malen und Zeichnen Basisfertigkeiten in Wahrnehmung und Feinmotorik als wichtige Vorstufe des Schreibens gezielt gefördert. Ergänzend werden individuell angepasste Übungen eingesetzt.

Zusätzlich erarbeiten wir eine gute Sitzhaltung und kümmern uns um Stiftversorgung und Arbeitsplatzgestaltung.

 

Diagnosen

Mögliche Diagnosen können F82 (umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen) nach ICD10, Störung der Fein- und Grafomotorik, feinmotorische Dyspraxis, Koordinationsstörung etc. sein.

 

Literatur

Sabine Pauli und Andrea Kisch: "Geschickte Hände: feinmotorische Übungen für Kinder in spielerischer Form"

Nicole Piekert et al.: "Graphomotorisches Arbeitsbuch: Für Eltern, Erzieher/innen, Therapeut/innen und Pädagog/innen"

Bei weiteren Fragen, wenden Sie sich bitte an unsere ErgotherapeutInnen!